Kürz­lich war ich beim Ler­nen der Aus­spra­che des Wor­tes ciên­cia (Wis­sen­schaft). Ich habe es die ers­ten Minu­ten nicht rich­tig hin­be­kom­men. „Irgend­et­was“ war falsch.

Nach­dem die Per­son, mit der ich die Aus­spra­che geübt habe, vor­ge­schla­gen hat, die Sil­ben über­deut­lich und ein­zeln zu spre­chen, ist mir der Feh­ler auf­ge­fal­len: Zum einen wer­den im Deut­schen Vokal­ver­bin­dun­gen wie ie fast immer zusam­men aus­ge­spro­chen (also „iii“ und nicht „i<pause>e“), und zudem befin­det sich die Zun­ge beim Spre­chen des deut­schen „i„s in einer Posi­ti­on, die das dar­auf fol­gen­de offe­ne e (im Por­tu­gie­si­schen mit ê bezeich­net, da es dort auch das geschlossene/nasale e gibt) sofort zu einem ä macht.

Also: ci‐ê‐ncia mit dem ê wie im deut­schen eng und nicht etwa „ci‐ä‐ncia“.

Mit die­ser Erkennt­nis im Hin­ter­kopf konn­te ich mei­ne Aus­spra­che bei vie­len Wör­tern stark ver­bes­sern. Jetzt übe ich etli­che ent­spre­chen­de Wör­ter, um mei­nem Gehirn bzw. mei­nem Mund­raum bei­zu­brin­gen, anein­an­der­fol­gen­de Voka­le klar zu tren­nen.