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Über meine Zeit in Brasilien und Portugal und das Portugiesische

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 2)

Paraty

Am Tag der Ankunft ging es erst­mal nach São José dos Cam­pos, wo mein Freund Wag­ner mit zwei sei­ner Freun­de schon war­te­te, um mich und mei­nen Besuch aus Mün­chen nach Para­ty mit­zu­neh­men.

Para­ty ist eine gut erhal­te­ne Kolo­ni­al­stadt mit schö­ner, ein­heit­li­cher Archi­tek­tur. Rund her­um befin­den sich vie­le Insel mit hel­len Strän­den und sehr kla­rem Was­ser. Selbst unzäh­li­ge Fische hal­ten sich dort in unmit­tel­ba­rer Nähe zu vie­len Strän­den auf, wes­we­gen man beim Schwim­men fast nie „allei­ne“ ist. Wie ich expe­ri­men­tell fest­se­tel­len konn­te, befan­den sich aller­dings kei­ne Piran­has dar­un­ter.

Wag­ner beim Baden inmit­ten von unzäh­li­gen Fischen

Nach Ein­bruch der Dun­kel­heit beginnt die dezen­te Beleuch­tung, die Alt­stadt in sehr ange­neh­mes Licht zu tau­chen. Ich mag es ja sehr, wenn nicht jeder in der Archi­tek­tur macht, was er will, son­dern eine gewis­sen Ein­heit­lich­keit vor­han­den ist. Para­ty ist in die­ser Hin­sicht sehr ange­nehm; über­all fin­det man Unter­schie­de, aber der Gesamt­ein­druck ist ein­heit­lich.

Para­ty am Abend

Eini­ge Bra­si­lia­ner haben gesagt, Para­ty sei das Vene­dig Bra­si­li­ens. Den die Stadt steht öfters unter Was­ser. Wenn sich das Meer mini­mal erhebt, strömt Was­ser durch alle Gas­sen und bedeckt die Stra­ßen. Die Fuß­gän­ger­we­ge aber nicht. Dann kann man die Stadt inmit­ten von Was­ser­stra­ßen erle­ben. Das haben wir die Tage, die wir da waren, nicht erlebt, aber das ist bestimmt auch schön anzu­se­hen.

Zwei­ein­halb Tage waren wir da, danach ging es für Wag­ner und sei­ne Freun­de zurück nach São José dos Cam­pos, und ich mach­te mich mit mei­nem Besuch auf zur Gro­ßen Insel. Dar­über in Kür­ze mehr.

kaffeeuniIn fast jedem Gebäu­de des Cam­pus zu finden:Ecken mit Kaf­fee und Bechern. Kostenlos.Wird alle paar Stun­den auf­ge­füllt

Aprender além disso

Voka­beln, die einem im All­tag täg­lich begeg­nen, muss man nicht mehr über ande­re Wege ler­nen. Das ist ja gera­de so schön dar­an, wenn man eini­ge Zeit in einem Land lebt, in dem die Lern­spra­che gespro­chen wird und man ihr nicht „ent­flie­hen“ kann.

In klei­nem Maße geht das aber über­all: Man stel­le ein­fach die Sys­tem­spra­che sei­ner Com­pu­ter um. Dann wie­der­holt man etli­che Voka­beln täg­lich neben­bei.

 

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Podcast com música portuguesa do Brasil

Seit lan­gem höre ich schon einen tol­len Pod­cast mit viel guter por­tu­gie­si­scher / bra­si­lia­ni­scher Musik: Cai­pi­rin­ha Appre­cia­ti­on Socie­ty. Er ist mir hier eine Emp­feh­lung wert. Ich höre ihn oft neben­her, um beim Ler­nen oder Arbei­ten neben­her auch por­tu­gie­sisch zu hören und zu wie­der­ho­len, damit sich mein Gehirn immer mehr dar­an gewöh­nen kann.

Outra vez em outra língua

Ich lese der­zeit unter­wegs oft in einem Buch, das ich schon mal laß. Aber dies­mal nicht mehr auf Deutsch.

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Es bringt mir der­zeit recht viel, bekann­tes in einer ande­ren Spra­che ein­fach „noch­mal“ zu kon­su­mie­ren. Das Ver­ständ­nis fällt natür­lich leich­ter, wenn man die Hand­lung bereits kennt. In mei­nem aktu­el­len Buch unter­strei­che ich mir unbe­kann­te Wör­ter und über­set­ze sie oft direkt dane­ben.

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Bevor ich – der­zeit vor allem bei Bahn‐Fahrten – an das Wei­ter­le­sen gehe, über­flie­ge ich das vor­her gele­se­ne schnell und begeg­ne neu­en Voka­beln wie­der.

Gesto­ßen bin ich dar­auf bei eBay. Ich such­te mir bekann­te DVDs auf Por­tu­gie­sisch und fand beim Stö­bern nicht nur DVDs, son­dern auch vie­le Bücher (dar­un­ter auch Comics).

Je nach Lern­stand kann es eine gute Idee sein, ein­fach mal bekann­tes in der Lern­spra­che zu suchen. Dank inter­na­tio­na­lem Ver­sand und Online‐Plattformen ist es heut­zu­ta­ge ja nicht mehr so schwie­rig und kann beim indi­vi­du­el­len Ler­nen eine schö­ne Hil­fe sein.

De volta

Die­ses Jahr geht’s nach Bra­si­li­en, wo ich mei­ne Master‐Arbeit schrei­ben möch­te. Unter ande­rem. Über den gan­zen Rest wird es hier gehen. es.akde lässt grü­ßen.

Por­tu­gie­sisch habe ich die letz­ten Jah­re über­wie­gend off­line gelernt. Zur Wie­der­ho­lung für mich (und weil das Tei­len im Blog dann doch ein­fa­cher als im LaTeX‐Dokument ist) wer­de ich jetzt etli­che Noti­zen mei­ner Sprach‐Studien in die­ses Blog über­tra­gen und neue Inhalt in Zukunft direkt hier ein­tra­gen.

Das wird ein span­nen­des Jahr. Ich freue mich dar­auf!

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